Nürnberg: Als die Nazis vor Gericht standen
11.05.2026 58 min Mirco Melone & Alan Cassidy
Zusammenfassung & Show Notes
Mai 1945: Der Zweite Weltkrieg in Europa ist vorbei, die Nazi-Führung tot, geflüchtet oder gefangen. Was macht man mit den Männern, die in Haft sind? Erschiessen, internieren, vor Gericht stellen? Die Alliierten entscheiden sich für etwas, das es in dieser Form noch nie gegeben hat: ein internationales Tribunal, das Kriegsverbrechen als solche benennt und bestraft.
In dieser Folge von «Überall Geschichte!» schauen wir uns den Nürnberger Prozess an, der auch Thema des Kinofilms «Nuremberg» (mit Russell Crowe und Rami Malek) ist. Wir fragen, auf welcher Rechtsgrundlage das Tribunal überhaupt steht, wer die Männer auf der Anklagebank sind und wie sie mit den Vorwürfen umgehen. Wir erzählen vom Showdown zwischen Ankläger Robert Jackson und Hermann Göring, der den Prozess fast an sich reisst. Und wir fragen, was von Nürnberg bleibt: für das Völkerrecht, für den Internationalen Strafgerichtshof, und für die verstörende Frage, die der Prozess aufwirft: Wie werden gewöhnliche Menschen zu Tätern?
«Überall Geschichte!» ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling.
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Tags: Nürnberg, Nationalsozialismus, Göring, Zweiter Weltkrieg
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Für diese Folge wurde u.a. folgende Literatur verwendet:
Für diese Folge wurde u.a. folgende Literatur verwendet:
- Wolfgang Benz: Bestrafung der Schuldigen, in: Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), 2005.
- Hans-Ulrich Wagner: Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess als Medienereignis. Die Berichterstattung durch die Rundfunksender in den westalliierten Besatzungszonen 1945/46, in: zeitgeschichte.online, 1. Oktober 2015.
- Anette Weinke: Die Nürnberger Prozesse, München 2019.